Leseprobe: Die Seelenlyra

Gedichte aus
Kapitel I: Im Zauber der Lyra

Erwachen

Des Lebens Knospe mich berührt
ihr Naturell mich still verführt
das Rosenrot so intensiv
ein Zauber leis’ mich zu ihr rief.

Gefesselt ihrer Eleganz
spür ich der Blüten Resonanz
in mir erwacht die Fantasie
ein Paradies voll Harmonie.

Des Lebens Knospe leise lacht
ein Sehnen Lust in mir entfacht
im Garten Eden zu spazieren
mich still in Träumen zu verlieren.

Der Rose wahre Blütenpracht
voll Stolz sie hat ans Licht gebracht
die Schönheit pur in Herrlichkeit
der Knospe Anmut reizend Kleid.

Die Blüte bald den Herbst erreicht
die Kraft an Farbe langsam weicht
ihr Duft an Stärke nicht verliert –
die junge Knospe schon posiert.

                ❀⊱❦⊰❀

Regentropfen

Lustvoll schmeck ich diesen Regen
er sinnlich meinen Mund berührt
süße Früchte ich begehre
jeder Tropfen mich verführt.

Still sein Tänzeln ich genieße
Blütenzauber leis erwacht
Rosenblätter sanft betören
zärtlich lockend durch die Nacht.

Herrlich strahlt der neue Morgen
streichelnd führt er seine Hand
wissend um die Augenweide
der Regen seine Schönheit fand.

                ❀⊱❦⊰❀

Wonne

Ich lass vom Mai mich gern verführen
all meine Sinne tief berühren.
Ich kann ihm niemals widerstehen
will mich im Tanze mit ihm drehen
mich seinem Zauber still ergeben
genießen lustvoll dieses Leben!

                ❀⊱❦⊰❀

Die Elfe

Heute tanzt sie froh im Regen
der Mohn hüllt sie in Wärme ein
bezaubernd und ein Stück verwegen
erlebt sie hemmungslos ihr Sein.

Sie hört die Flora lustvoll singen
ihr Seidenkleid folgt diesem Tanz
ein endlos liebevolles Schwingen
in Heiterkeit und Resonanz.

All das Rot und Grün der Wiesen
benebeln ihre Fantasie
heute mag sie nur genießen
eine Rendezvous in Harmonie!

Leise tropft ein warmer Regen
der Mohn hüllt ihre Sinne ein
versunken lauscht sie ihren Wegen
gar zärtlich lockt der Sonnenschein.

                ❀⊱❦⊰❀

Das Kitzeln der Sonne

Ich bin so fröhlich heut erwacht
die Sonne durch mein Fenster lacht
Vöglein ihre Lieder singen
am Tag die Sterne Glanz mir bringen.

Von fern ein Lied gar leis erklingt
mein Herz in Euphorie hell schwingt
ein jeder Ton mein Sein berührt
in Resonanz der Wind mich führt.

Die bunten Farben der Natur
eröffnen meiner Seele Flur
ihr zarter Duft mich inspiriert
Magie die Sinne fasziniert.

© Heike Hoffmann


Diese Gedichte sind eine Leseprobe aus dem Buch „Die Seelenlyra“.
Stichwörter: Erwachen, Harmonie, Blüte, Gedicht, Buch, Gedichtebuch

Comments are closed